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Ing. Dr. Erwin Thoma

Forst- und Betriebswirt, Unternehmer, Autor Erwin Thoma wurde 1962 geboren und ist in Bruck am Großglockner (Österreich) aufgewachsen. Seine Liebe zur Natur ließ ihn früh den Beschluss fassen, Förster zu werden. Wichtig für ihn waren Begegnungen mit Geigenbauern, Holzknechten und Zimmerleuten, die ihm altes Holzwissen vermittelten. Dieses Wissen setzt er auch in seiner Holzbaufirma ein, um Häuser aus 100 Prozent Holz zu errichten – mit seinem Bausystem Holz100, einer internationalen Patentanmeldung. Erwin Thoma nimmt uns mit in eine Welt, die vielen von uns fremd geworden ist: das Leben mit dem Wald, die Faszination der Bäume und das gute Leben mit Holz. Er beschreibt Bäume wie Weggefährten – es sind gelebte Erfahrungen. Erwin Thoma ist Vater von drei erwachsenen Kindern und lebt mit seiner Frau Karin in Goldegg. Gemeinsam mit Sohn Florian und Tochter Elisabeth führt er die Geschäfte der Thoma Holz GmbH.

Holz100

Wer von Holz umgeben ist, schläft tiefer, hat einen ruhigeren Puls und stärkere Nerven – Bäume wirken sich auf vielfältige Weise positiv auf den menschlichen Körper aus. Jeder kann die Energietankstelle Holz in seinem Leben einbauen. Die Regel lautet: Je ursprünglicher das Holz verarbeitet ist, desto besser ist seine Wirkung auf uns Menschen.

Wer beispielsweise in einem Zimmer aus massivem Holz schläft, erspart sich einer Studie der Medizin- Uni Graz zufolge in einer Nacht die Herzarbeit von einer Stunde. Denn: Puls und Herzschlag werden ruhiger, das vegetative Nervensystem wird gestärkt, die Tiefschlafphasen sind länger, der Schlaf also insgesamt entspannter. Wer dann auch noch den Tag in einem Holzbüro verbringt, verschafft seinem Herzen eine weitere Ruhestunde. „Das ist ein Effekt, den man als lebensverlängernd bezeichnen kann und muss“, sagt der Ingenieur, Förster und Holzunternehmer Erwin Thoma. Mit seinem Unternehmen errichtet Thoma Häuser, die zu 100 Prozent aus Holz bestehen - ein Weltpatent.

Die Thoma Holz100 Bauweise (Holz100 = 100% Holz), bei der Kanthölzer und Bretter stehend, liegend und diagonal zu kompakten Bauelementen geschichtet werden und mit staubtrockenen Buchendübeln, ganz ohne Leim und Metallteile, unlösbar verbunden werden, bricht Rekorde. Hinsichtlich Wärmedämmung und Energieeinsparung, Abschirmung gegen extreme Hitze, Kälte, Mobilfunk aber auch Schallschutz, Brandschutz und Erdbebensicherheit erreicht die unverleimte Vollholzhülle Bestwerte.

Bereits in 25 Ländern stehen Holz100 Häuser. Die ersten energieautarken Großbauten öffnen die Türen zum Objektbau. Neben dem Bau vieler Einfamilienhäuser hat Thoma mit zukunftsweisenden Großprojekten im Holzbau neue Maßstäbe gesetzt. „Durch die Erfindungen der Holz100 Häuser wurde eine neue Zeit des Qualitätsholzbaues begonnen.“, so Dr. Erwin Thoma. Zum Thema schrieb der Erfinder neun Bücher.

Häuser wie Bäume, Städte wie Wälder

Bestwerte bei der Wärmedämmung, sechsfacher Brandschutz, höchste Erdbebensicherheit und ein Konzept für sehr niedrige Heizkosten machen Holz zum Hightech-Baustoff der Zukunft. Voraussetzung dafür ist lediglich der richtige Umgang mit diesem wertvollen Rohstoff. Aufbauend auf überliefertem Holzwissen entwickelte die Firma Thoma das einzigartige, massive Holzhaus-Bausystem Holz100.

Das Holz100 Haus besteht aus 100 % Holz und umgibt seine Bewohner mit dem unverfälschten Zauber der Bäume. Solche Häuser fördern die Gesundheit und spenden Lebensenergie. Seit 1990 entwickelt die Firma Thoma Baumaterialien, die sich positiv auf die Gesundheit der Bewohner auswirken. Ein Kubikmeter Holz speichert dabei rund eine Tonne CO2, die Bauteile kommen ohne Leim und Holzschutzmittel aus und lassen sich am Ende ihrer Nutzung vollständig in ihre Rohstoffe zerlegen und wiederverwenden.

Mit Leim oder Holzschutzmitteln behandeltes Holz ist durch seine Ausgasungen nicht nur schädlich für die Hausbewohner, es muss auch bei einem Abriss als Sondermüll entsorgt werden. Um ein Holz100 Haus zu recyceln, muss man nur die mechanischen Verbindungen, die das Haus zusammenhalten, auflösen. Mit dem freiwerdenden Rohmaterial kann dann ein neues Haus gebaut werden.

Holz100 Häuser werden in Fabriken vorgefertigt, die mit Sonnenstrom laufen. Bei der Produktion der Wände sind die Abläufe so optimiert, dass fast kein Verschnitt entsteht. Der wirklich geringfügige Verschnitt kann thermisch verwertet werden und die Produktionswerke gleich wieder mit Energie versorgen.

Bereits in 33 Ländern der Welt stehen Holz100 Häuser. Die ersten energieautarken Großbauten öffneten die Türen zum Objektbau. Neben dem Bau vieler Einfamilienhäuser hat Thoma mit zukunftsweisenden Großprojekten im Holzbau neue Maßstäbe gesetzt. „Durch die Erfindungen der Holz100 Häuser wurde eine neue Zeit des Qualitätsholzbaues begonnen.“, so Dr. Erwin Thoma. Zum Thema schrieb der Erfinder neun Bücher.

Holz, richtig verarbeitet, bietet gleichzeitig Gesundheit, Energieunabhängigkeit und Nachhaltigkeit.“ — sichtbar etwa daran, dass ein Kubikmeter Holz rund eine Tonne CO2 speichert und Holz100-Häuser sich vollständig in ihre Rohstoffe zerlegen und wiederverwenden lassen. Erwin Thomas Credo, das zum Lebenswerk geworden ist.

Thoma: Häuser wie der Baum, Städte wie der Wald

Thoma Holz100 ist ein Massivholz-Bausystem aus 100 % naturreinem, mondphasen-geschlägertem, heimischem Nadelholz, frei von Holzschutzmitteln und Leim. Entwickelt vom österreichischen Förster und Betriebswirt Erwin Thoma erreicht das System Holz100 hinsichtlich Wärmedämmung, Energieeinsparung, Abschirmung gegen extreme Hitze und Kälte sowie Brandschutz Bestwerte.

Gemeinsam mit ca. 130 Partnerfirmen realisiert die Thoma Holz GmbH weltweit ihren Anspruch, Häuser mit einem gesunden, natürlichen Wohnklima zu bauen. Bei der Fertigung der Thoma-Häuser entsteht kaum Verschnitt; der geringe Rest wird thermisch verwertet und versorgt die Produktion mit Energie.

Holz speichert CO2: Ein Kubikmeter Holz speichert rund eine Tonne CO2. Bei der Fotosynthese wird CO2 aus der Luft entnommen. Der Sauerstoff wird als gesunde „Waldluft“ für Mensch und Tier abgegeben. Der Kohlenstoff wird im Holz eingelagert. Holzbau lagert so CO2 aus der Atmosphäre ein. Unsere Wälder zu bewirtschaften, das Holz zu ernten und an Stelle CO2-intensiver Baustoffe daraus Häuser zu bauen, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz.

„Auf Holz im eigenen Leben zu setzen, ist der größte Beitrag für die persönliche Gesundheit und für die Zukunft unserer Kinder“, so Erwin Thoma - ein Zuhause aus 100 % Holz, das sich vollständig zerlegen und wiederverwenden lässt.

Persönliches - Ing. Dr. Erwin Thoma

Jahrgang 1962, aufgewachsen in Bruck am Großglockner, verheiratet, 3 erwachsene Kinder, Forst- und Betriebswirt

Die Liebe zur Natur prägt seine Berufsausbildung zum Förster. Die verbleibende Freizeit verbringt er auf den Bergen mit der Ausbildung zum ehrenamtlichen Bergführer. 1985 übernimmt er als jüngster Revierförster Österreichs ein abgeschiedenes Bergrevier im Tiroler Karwendelgebirge – für Erwin Thoma prägende Lehrjahre. Inmitten der mächtigen Baumriesen des Karwendels studiert er die Geheimnisse des Waldes und den vielseitig einsetzbaren Baustoff Holz. Hier wird für ihn das überlieferte, uralte Wissen des Großvaters und einiger Geigenbauer so bedeutungsvoll, dass er beschließt, selbständig neue Wege für eine bessere Behandlung „seiner“ geliebten Bäume zu suchen.

Nach 2 Lehrjahren, die ihn durch die Forst- und Holzwirtschaft Europas führen, beschließt Erwin Thoma mit seiner Frau, sich im eigenen Holzverarbeitungsbetrieb nur mehr mit den von ihm aufgestellten Grundsätzen der Naturholzverarbeitung zu beschäftigen. Holzschutzmittel und giftige Leime werden durch natürlich formstabile und resistente Hölzer ersetzt. Die ausnahmslose Holzernte zur richtigen Mondphase wird vorerst sehr skeptisch aufgenommen. Technisch anspruchsvollste Holz-/Glaskonstruktionen, sowie international beachtete Lösungen im Holzhausbau führen aber bald zum Durchbruch und machen Erwin Thoma zu einem europaweit anerkannten Holzbauspezialisten.

In vielen Fernsehsendungen, gefragten Fachvorträgen und seinen neun Büchern gibt Erwin Thoma sein Wissen weiter. Medienberichte in Japan, USA und ganz Europa helfen Thoma ein internationales Netzwerk mit Architekten, Baufachleuten und Vertretern aus der Wissenschaft und Wirtschaft zu knüpfen.

Um weitere intensive Forschung auch überbetrieblich zu betreiben, gründet er 1998 ein eigenes privates Forschungs- und Entwicklungszentrum für Naturholzverarbeitung. 1998 meldet er die leimfreie, verdübelte Vollholzbauweise Holz100 zu seinem ersten Patent an. Diese bedeutende Entwicklung verändert den Stand der Technik im Holzbau grundlegend und eröffnet neue Bauqualitäten. Weitere Patentanmeldungen folgen.

In Österreich und Deutschland baut Thoma seine Holz100 Werke auf. Seine Entwicklungen und neue Patentanmeldungen beschäftigen mehrere europäische Universitäten. Thoma erhält verschiedene Auszeichnungen wie den Deutschen Holz Creativ Preis, Salzburger Innovationspreis, den Titel „umweltfreundlichster Industriebetrieb Österreichs“, Bundessieger Arbeitsplätze durch Innovation und den Europäischen Sieger des R.I.O. Innovationspreises (Angaben des Kooperationspartners Thoma Holz GmbH).

Holz100 wird zu Holz100 thermo weiterentwickelt und erreicht Bestwerte bei der Wärmedämmung unter statisch tragenden Baustoffen.

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